Positiver Ausblick der SPD Dornberg: Bürger leben gerne in Dornberg – sind engagiert und bringen sich ein

Die SPD Dornberg hatte alle Mitglieder zur alljährlichen Stadtverbandsversammlung eingeladen. Im Rückblick konnte der Vorsitzend Stefan Zier mittteilen, dass sein Vorhaben, ein Netzwerk der Dornberger Vereine ins Leben zu rufen, auf gutem Weg ist, auch dahingehend, sich selbst zu organisieren. „Zusammen geht einfach mehr“ , so sein Motto. Es sind eine gemeinsame Web-Seite und ein „Bürgerfest“ in der Planung.

Georg Fortmeier, Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt,  berichtete „seinem Ortsverein“ von den Ergebnissen der Ratsarbeit. Die Leistungsverträge mit den sozialen Verbänden sollen mit  einer tarifichen Steigerung verlängert werden und die Gebühren für Kindertagesstätten werden für Eltern ab 1.8.2019  bei einem Einkommen bis 24.500 € kostenfrei sein. Auf den Weg gebracht wurde auch ein „Bielefelder Mobilitätsprogramm“ mit dem Ziel, den motorisierten Individualverkehr in Zukunft zugunsten des öffentlichen Nah- und  Radverkehrs weiter zu reduzieren.

Er begrüßte es,  dass die Dornberger ein Verkehrskonzept für das Umfeld der Stadtbahnverlängerung der Linie 4 im Bereich Bavostr., Wittebreite, Grossdornberger Str. und  Dürerstraße gefordert haben. Dieses müsse im Vorfeld der Verlängerung geklärt sein, war die Meinung aus der Mitgliedschaft.

Aus der Bezirksvertretung berichtete der Fraktionssprecher Gerd Gieselmann, dass Dornberg im Bereich Wohnungsbau dabei ist, einige größere Schritte zu machen. So ist der Bereich „Fürfeld“, gegenüber dem Freibad Dornberg und der Bereich „ Grünewaldstr.“ auf dem Weg.  Bei beiden Plänen gab es einige Änderungen gegenüber den ersten Entwürfen. Im Bereich „Menzelstr.“ entstehen erste Häuser. Wohnen mit Betreuung bzw. seniorengerecht wird es nur an der Grünewaldstraße und in einem Objekt an der Zittauerstr. geben. Neben der Erschließung der neuen Bereiche sollen die bestehenden Verkehrswege nicht vergessen werden: lange gefordert ist der Ausbau der Deppendorfer Str. und die Sanierung der Schröttinghauser Straße.  Auch das Nahverkehrskonzept ist noch nicht optimal –  eine Forderung aus der Versammlung: dringend erforderlich ist ein Bus-Wartehaus nicht nur an der Haltestelle „Hainteichstr.“ stadtauswärts, sondern an mehrerern Haltestellen. Außerdem  wird eine Ausweitung des 30-Minuten-Taktes im Busverkehr und  die Optimierung des Umsteige-Haltepunktes Großdornberg gefordert. Auch ein gutes Radverkehrskonzept soll erarbeitet werden.

Zu lesen war in der Presse, so Gieselmann, dass die Dornberger gerne hier wohnen. Die Vorteile sind : immer noch viel freie Landschaft und  Erholungsräume , also ein guter Freizeitwert. Das müssen wir mehr herausstellen, so Gieselmann.